Hast du schon deinen ganz persönlichen Feel Good Fahrplan?

Christin Prizelius - Feel Good Fahrplan

“Was ist denn ein Feel Good Fahrplan / Feel Good Management bitte”, wirst du dich vielleicht fragen. Das ist dein ganz persönliches Konzept, mit allem was dir im Leben wichtig ist, was dir gut tut, in Krisen wieder auf die Beine hilft und dich mit Sinn erfüllt. Kurz: alles das, was dir mehr Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden beschert.

Klingt gut oder? Ok, dann starten wir doch gleich los deinen Feel Good Fahrplan zu kreieren!

Dieser Ansatz stammt übrigens aus dem Forschungsfeld der Positiven Psychologie und damit dein Fahrplan gelingen kann, sind ein paar Schritte “notwendig”, die dir Christin Prizelius im heutigen Gastartikel gerne vorstellen möchte.

1. Schritt: Selbstreflexion

Der erste Schritt ist zunächst einmal, Klarheit zu gewinnen. Vielleicht kennst du das Zitat:

“Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln möchte, für den ist kein Wind der richtige…“?!

Hilfreiche Fragen könnten dafür sein:

  • Womit bin ich unzufrieden in meinem Leben?
  • Wo stehe ich? Was könnte besser laufen?
  • Welche Veränderungen wünsche ich mir für mein Leben?
  • Was müsste passieren, damit ich mich so richtig und rundum wohl fühle?
  • Liegen meine Themen im Privatleben oder eher im Beruflichen?
  • Was ist mir wichtig?

Das Ziel ist dich ausführlich mit dir auseinander zu setzen und das kann dir keiner abnehmen 🙂 Ratsam ist es auch, deine Ergebnisse schriftlich zusammen zu tragen und sie dann aber auch mal zur Seite zu legen und eine Nacht drüber zu schlafen.

2. Schritt: Ziele ausmachen und visualisieren

Fange hier mal so richtig an zu träumen. Schließe ein paar Male am Tag die Augen und male dir dein Bild von deiner Wunschzukunft. Schon hier kannst du überlegen, was du so richtig gut kannst, worin deine Stärken liegen und wie du anderen Menschen bei bestimmten Problemen und Fragestellungen eine Hilfe sein könntest. Auch wenn du nicht von jetzt auf gleich alles hinschmeißen kannst (z.B. deinen Job), fange vielleicht mit kleinen Schritten an. Vieles braucht auch einfach ein bisschen Zeit, also habe Geduld mit dir. Entscheidend ist, dass du den ersten Schritt machst.

Achte beim Ziele setzen vor allem auf deine Gefühl zum jeweiligen Ziel. Wenn dir ein Ziel ein Lächeln ins Gesicht zaubert und sich toll und beflügelnd anfühlt, dann bist du auf einem sehr guten Weg.

„Du brauchst noch nicht den ganzen Weg zu kennen, geh‘ einfach den ersten Schritt.“

3. Schritt: Zwischenschritte festmachen

Als nächstes ist es entscheidend, die Zwischenschritte dafür festzumachen – und zwar so detailliert wie möglich. „Was braucht es auf diesem Weg, wo bräuchte ich gegebenenfalls Unterstützung“ (beim kompletten Neustart im Online Business ja sicher auf jeden Fall technische Hilfe, oder?! ☺ ) oder wie müsstest du auch deinen Tag eventuell neu strukturieren?! Und dann solltest du dich auch darin trainieren, dich für Erreichtes zu belohnen.

Frage dich auch, was bei dir in der Vergangenheit funktioniert hat, dass du am Ball geblieben bist und baue das in deinen Fahrplan ein.

4. Schritt: Selbstmotivationsstrategien entwickeln

Wir alle haben Höhen und Tiefen und an schlechten Tagen brauchen wir einfach unsere persönlichen Kniffe und Tricks, die uns wieder das Ziel vor Augen halten und uns auf unser WARUM fokussieren. Die Rede ist von Selbstmotivation!

Selbstmotivation hat immer mit persönlicher Weiterentwicklung und auch mit Lernen zu tun. Ich denke, hier geht es auch ein bisschen um das Spielen und Ausprobieren und vieles ist mitunter ja auch tagesformabhängig. Es gibt einfach Tage, da will gar nichts klappen und man ist unzufrieden. Auch das ist wichtig und du darfst dir eingestehen, dass das sein darf! Seien wir nicht zu hart mit uns selbst.

Finde etwas, was dir wichtig ist, dir etwas bedeutet und dich mit Sinn und Zweck erfüllt. Für diese Strategien ist es wiederum hilfreich, seine persönlichen Stärken zu kennen. Beispiele dafür könnten sein, was dir Spaß und Freude bereitet und was dir leicht von der Hand geht. Bist du beispielsweise musikalisch oder besonders kreativ? Oder liegt es dir dich zu organisieren, bist du handwerklich begabt, fällt es dir leicht Sprachen zu lernen oder gehört logisch analytisches Denken zu deinen Stärken? Was sind deine Hobbys und wie verbringst du gerne deine Zeit? Versuche dich auch mit Menschen zu umgeben und auszutauschen, die dir auf deinem Weg eine Hilfe sein können. Frage sie nach ihren Eindrücken und lobe dich hin und wieder bewusst, habe dich und deine Bedürfnisse immer im Auge, um entsprechend zu reagieren. Gefühle und Stimmungen, vor allem negative, sind kein Grund zur Verzweiflung, sondern einfach nur ein guter Feedbackmechanismus.

5. Schritt: Störungen und Tiefs einplanen

Ganz wichtig und vielleicht kennst du diesen Schritt auch schon: plane immer Störungen und Tiefs ein.

Sehe Störungen und Tiefs als Herausforderung, weiter zu wachsen, zu lernen, das Ziel gegebenenfalls auch neu anzupassen oder auch auszurichten. Hole dir Unterstützung aus deinen sozialen Kontakten, von Menschen, die dich motivieren und die dir gut tun. Zu diesen Störungen und Tiefs können sowohl persönliche Befindlichkeiten gehören, familiäre, berufliche aber auch einfach technische (zum Beispiel beim Aufbau einer Online-Selbstständigkeit). Oder es bricht eine bisher gut funktionierende Kooperation auf einmal weg – das kann einen schon ganz schön umhauen.

Du kannst dir hierfür zum Beispiel deinen eigenen kleinen Notfallplan erarbeiten und mit der Zeit immer weiter ergänzen. Frage dich zunächst was genau gerade deinen Tiefpunkt ausmacht und welches Gefühl es in dir auslöst. Gehe in die Natur oder überhaupt an die frische Luft und sorge für ein kleines Kontrastprogramm. Körperliche Bewegung wirkt hier mitunter wahre Wunder. Gönne dir vielleicht auch mal etwas Schönes und verbringe Zeit mit lieben Menschen. Schalte deine Lieblingsmusik an, halte dir Situationen vor, in denen du so richtig herzhaft gelacht hast oder worin du so richtig erfolgreich warst. Trinke ausreichend Wasser und gönne dir zwischendurch eine „gute Mütze Schlaf“. Das lässt die Sonne meistens schnell wieder scheinen.

„Gib´ niemals auf! Denn du weißt nicht, wie nah du schon am Ziel bist…“

Gerade zu Beginn ist vieles unsicher. Halte dir daher deine bisherigen Erfolgserlebnisse vor Augen, mache am besten auch dafür eine kleine Liste. Schau auf deine Stärken: Du bist du und glaube an dich, versuche dich in einem völlig neuen Licht des Selbstvertrauens zu sehen, denn:

„Wenn du nicht an dich selbst glaubst, dann hoffe auch nicht, dass es jemand anders tut.“

Und abschließend…

Noch einmal kurz zusammengefasst: Das Allerwichtigste ist dein Mindset und dass du an dich glaubst. Habe deine Ziele vor Augen und visualisiere sie regelmäßig, damit du gedanklich entsprechend eingestellt bist und den Fokus nicht verlierst. Dein Feel Good Fahrplan soll dich schon bei der Vorstellung richtig glücklich anfühlen.

Halte alles für dich schriftlich fest, mache dir Listen, erstelle deine Visionstafel mit deinen Wünschen und Träumen, tausche dich mit dir wichtigen Menschen aus, lobe dich und glaube fest an deine Stärken. Räume auch Störungen und negativen Gefühlen einen Platz ein, aber dann entspanne dich wieder, atme tief durch und lenke deine Aufmerksamkeit ganz bewusst, gehe spazieren, gönne dir ein bisschen Schlaf. Auch singen und herzhaft zu lachen kann in der Praxis Wunder bewirken. Gerne helfe ich dir dabei! ☺ Wie, erfährst du ganz unten im letzten Absatz.

Gib den Kampf mit dir selber auf…

Ich wünsche dir nun von Herzen viel Erfolg und Freude auf deinem Weg. In meiner Arbeit spüre ich, dass so viele Menschen oft einen Kampf gegen sich selbst führen, weil alte Glaubenssätze und Denkmuster ihnen im Wege stehen und daran hindern, ein leichteres Leben zu führen und das zu verwirklichen, wovon sie tief im Herzen träumen. Doch genau wie man entscheiden kann, Opfer zu sein, kann man auch entscheiden, sein eigener HELD DES ALLTAGS bzw. LEBENS zu sein. Nur du kannst also bestimmen, in welche Richtung du gehst, welche Menschen dich umgeben sollen und mit wem du deine Lebenszeit verbringen möchtest.

Ich möchte dir darüber hinaus ans Herz legen, dich und deine Herzenswünsche ernst zu nehmen und deine positiven Gedanken und Gefühle darauf zu richten, sie zu verwirklichen. Ich bin sicher, dass das Leben dir an den richtigen Stellen entsprechende Hilfestellungen aufzeigen wird. du musst sie dann nur noch erkennen und zugreifen…

Herzlichst,
Deine Christin

PS. Im eigens gegründeten ersten Online Institut für Feel Good Management und Positive Psychologie ermutigen und unterstützen wir uns übrigens gegenseitig, v.a. unsere Herzensthemen auszubauen und damit vielleicht sogar ein zweites Standbein zu schaffen. Eine Menge Impulse, Inspiration und ein tolles Netzwerk an faszinierenden Menschen schaffen hier den Schritt in mehr Freiheit, Flexibilität und Unabhängigkeit. Wenn du auch Gefallen daran gefunden hast, dann besuch uns doch im Online Institut für Feel Good Management.

Über Christin

Christin PrizeliusChristin Prizelius ist Wirtschaftspsychologin mit Studium der Rechtswissenschaften sowie Zertifikaten der Harvard University School of Public Health in „Health and Society“ und der University of California, Berkeley/USA in „The Science of Happiness“. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit, Menschen in einer immer komplexer und hektischer werdenden Zeit auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Glück zu unterstützen. Das alles geschieht unter dem registrierten Markennamen „Mee(h)r Feel Good“ im ersten Feel Good Online Institut (www.feelgood-institute.com) – auch um unter dem Grundsatz Sozialen Unternehmertums wohltätige Projekte in der ganzen Welt zu unterstützen = Feel Good². Ihre Themenschwerpunkte liegen dabei im ganzheitlichen Feel Good Management und dem neuen Forschungsfeld der Positiven Psychologie. Im Jahre 2011 kam sie mit ihren Projekten und ihrer Arbeit unter die TOP 5 der EMOTION.Initiative „Frauen für die Zukunft“.

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2 Comments

  • Christin Prizelius

    Reply Reply 7. November 2016

    Liebe Catherine,

    ich finde dieser Artikel passt toll zu Deinem Angebot und Deinen Themen. 😉 Ich danke Dir für den wertvollen Austausch! Es hat mir viel Spaß gemacht.

    Alles Liebe,

    Christin

    • Catherine LifeDesign

      Reply Reply 8. November 2016

      Hallo Christin 🙂

      ich danke dir, dass du diesen wertvollen Artikel für uns geschrieben hast 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Catherine

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